Kleiner Garten
 

Auch auf nur wenigen Quadratmetern können wir Ihnen einen zauberhafte Gartenidylle anlegen.

 

Wilde Romanze Edle Wirkung Elegante Schönheiten Pflanzenfülle
Fingerhut, Knäuel-Glockenblume, firsichblättrige Glockenblume und Woll-Ziest geben dem Garten eine wild-romantische Stimmung. Eine rosa Blütenkomposition aus Rotem Sonnenhut, Flammenblume und Blauweiderich wirkt vor dem weißen Staketenzaun sehr harmonisch. Woll-Ziest fasst das Beet ein. Bart-Iris kommen in einer größeren Gruppe besonders gut zur Geltung. Das zarte Apricot bildet zum Violett einen stimmungsvollen Kontrast. Grauer Woll-Ziest, violetter Salbei und Lavendel sowie gelber Frauenmantel und rote Rosen dürfen sich als Wegbegleiter im Beet ausbreiten.
Tipps für kleine Gärten:      
Eine Grundstücksabgrenzung sieht eigentlich immer dann nett aus, wenn sie mit einer Hecke eingefriedet ist. Hierfür eignen sich jede Menge schnittverträgliche Gehölze. Wenn man einen kleinen Garten einfassen möchte, dann sind natürlich großwüchsige oder stark wachsende Heckenpflanzen ungeeignet. Sie versperren sowohl den Blick, nehmen zu viel Raum in Anspruch und rauben den Pflanzen dahinter auch das Licht.

Rhododendron, Kirschlorbeer, Pfeifenstrauch und Forsythie sind also von vorne herein tabu. Geeignet sind hingegen Buchs, Berberitze, Liguster, Eibe, in milderen Lagen Hebe und natürlich Zwergstrauchrosen. Keinesfalls sollte man sich als Einzäunung Bambus aufschwatzen lassen, da er bei ungeeigneter Sortenwahl unkontrolliert Ausläufer treibt.
Als Solitär bezeichnet man ein Gehölz, das alleine für sich wirken soll. Es gibt Bäume, die klein bleiben, wie die Felsenbirne, ein zierlicher und heimischer Baum. Aber es gibt von allen Arten auch so genannte Säulenformen, die sehr schlank wachsen und es auch bleiben. Vorausgesetzt, man hat in einer renommierten Fachbaumschule eingekauft. So wirken ein Säulenwacholder, eine Säuleneibe oder sogar eine schwach wachsende Thuja als Solitär recht elegant und bleiben für lange Zeit Platz sparend.
Selbst von Obstbäumen wie Ballerina-Äpfel oder Zierkirschen gibt es Säulenformen. Unter den Kugelformen sind vor allem Kugelahorn oder Kugelkiefer beliebt. Bei den Zwerggehölzen eignen sich Wacholder, Ginster, Japanischer Ahorn, kleine Fliedersorten, Buddleja, Schneeball, Spierstrauch, Hortensie oder die Ölweide Eleagnus.
Ein kleiner Garten kann sehr schön wirken, wenn einige Kleingehölze als Gruppe gepflanzt werden. Gehölze bilden dabei das Gerüst, Wirkung und Flair kommen erst durch Stauden. Sie pflanzt man nach verschiedenen Gesichtspunkten: Nach der Blütezeit, nach der Wuchshöhe und nach der Farbe.
Gehölze kommen besonders gut zur Geltung, wenn Stauden Kontraste bilden. Das kann durch die Blütenfarbe geschehen, etwa blau (Lavendel) mit rosa Rosen, oder durch die Laubfarbe, zum Beispiel silbernes Laub mit dem satten Grün einer Ligusterhecke. Gelegentlich sollte man das Prinzip "die Großen nach hinten" durchbrechen, das schafft Dynamik unter den Stauden.
Wer die richtigen Pflanzen besitzt, muss keinen großen Pflegeaufwand betreiben. Klein bleibende Gehölze werden bestenfalls ausgelichtet und in Form gehalten. Das heißt: Äste, die unkontrolliert wachsen, werden entfernt. Hecken, wenn sie formal sein sollen, werden immer im zeitigen Frühjahr zur Zeit der Forsythienblüte geschnitten, bevor sie austreiben. Das gleiche gilt auch für Kugelbäume.
Rhododendron und andere immergrüne Gehölze nie mit der Heckenschere bearbeiten, weil die Blätter sonst an den Schnittstellen braune Ränder bekommen. Auch Rosen werden erst im zeitigen Frühjahr endgültig zurückgeschnitten. Stauden werden im Herbst etwas beigeputzt und ebenfalls erst im Frühjahr endgültig für den Neuaustrieb hergerichtet. Der Sommer ist dann nur dazu da, Abgeblühtes zu entfernen und sich am Garten zu erfreuen.